Über mich
Mein persönliches Ziel ist es
"Ein immer besserer Trainer zu werden"
stetige Weiterbildung -
Wissen "inhalieren", anzuwenden und
dieses Wissen anschließend an meine Kunden weiterzugeben.
Ich stelle mich vor
Über mich – Karolin Zewe
Hundetraining ist für mich weit mehr als das Erlernen von Übungen. Es ist die Begeisterung dafür, zu verstehen, wie Hunde lernen, und gemeinsam mit ihnen immer wieder neue Wege zu entdecken.
Mein Name ist Karolin Zewe. Ich bin gelernte Tiermedizinische Fachangestellte, ausgebildete Hundetrainerin und mit großer Leidenschaft im Obedience-Sport unterwegs.
Tiere begleiten mich schon mein ganzes Leben. Bereits als Kind habe ich am liebsten jede freie Minute mit ihnen verbracht – ob mit Meerschweinchen, Kaninchen oder später mit Pferden.
Heute gehören mein Mann und unsere Hunde fest zu meinem Leben. Meine Hunde sind dabei nicht nur Familienmitglieder und Trainingspartner, sondern auch immer wieder meine besten Lehrmeister.
Wie alles begann
Meine Begeisterung für Hunde begann eher zufällig, als meiner Familie eines Tages ein Border Collie zulief. Wir nahmen ihn für zwei Tage bei uns auf, bis seine Besitzer gefunden waren. Danach durfte ich regelmäßig Zeit mit ihm verbringen und war täglich mit ihm unterwegs.
Als er schließlich mit seiner Familie wegzog, war für mich klar: Ein eigener Hund musste her. Und natürlich sollte es ein Border Collie sein!
So kam Ginger in mein Leben. Eine unkomplizierte, fröhliche Hündin, mit der ich von Anfang an eine tolle Trainerin an meiner Seite hatte. Durch sie lernte ich das Clickertraining kennen und war sofort fasziniert davon, wie viel Freude Hunde am gemeinsamen Lernen entwickeln können.
Leider verloren wir Ginger durch einen tragischen Autounfall, als sie gerade einmal ein Jahr alt war.
Meine größten Lehrmeister
Nach Ginger zog June bei mir ein – und mit ihr begann eine Zeit, die mich als Hundehalterin und spätere Trainerin ganz besonders geprägt hat.
June brachte viele Herausforderungen mit: Geräuschangst, Schwierigkeiten bei Hundebegegnungen, Angstaggression, Schattenjagen und Angst vor dem Autofahren.
Ich war damals häufig überfordert, habe viel ausprobiert, Unterstützung gesucht und sicherlich auch einige Fehler gemacht.
Doch gerade durch June begann ich, mich immer intensiver mit dem Verhalten und Lernverhalten von Hunden zu beschäftigen. Ich las Fachbücher, besuchte Seminare und setzte mich mit unterschiedlichen Trainingsmethoden auseinander.
Dabei wurde mir zunehmend klar, welchen Weg ich im Training gehen möchte: einen Weg, der auf positiver Verstärkung, Verständnis und einem fairen Umgang mit dem Hund basiert.
Auch mit June habe ich bereits verschiedene Beschäftigungs- und Trainingsmöglichkeiten ausprobiert – vom Hüten über Tricktraining, Fährtenarbeit und Unterordnung bis hin zum Turnierhundesport. Schließlich entdeckte ich Obedience für mich – eine Sportart, die mich von Anfang an faszinierte und bis heute meine größte Leidenschaft ist.
Allerdings war June durch ihre Herausforderungen im Alltag oft so sehr mit sich selbst beschäftigt, dass ein gezieltes sportliches Training nur eingeschränkt möglich war.
Mit Neva zog später eine weitere Border-Collie-Hündin ein. Sie sollte nicht nur meine sportliche Begleiterin werden, sondern auch June mehr Sicherheit im Alltag geben. Und tatsächlich gewann June durch Neva in vielen Situationen an Selbstvertrauen.
Mit Neva konnte ich meine Begeisterung für das Obedience-Training schließlich richtig ausleben und mich immer intensiver mit dem präzisen, kleinschrittigen Aufbau der Übungen beschäftigen.
Neva war für mich ein ganz besonderer Hund, der mich auf meinem Weg unglaublich geprägt hat. Leider mussten wir uns viel zu früh von ihr verabschieden.
Meine Leidenschaft für Obedience
2019 zog meine Golden-Retriever-Hündin Kazz bei uns ein und im März 2022 folgte Border Collie Hattie. Mit beiden durfte ich in den vergangenen Jahren unglaublich viel lernen, mich als Trainerin weiterentwickeln und auch einige sportliche Erfolge erleben.
2024 qualifizierte ich mich mit Kazz erstmals für die Obedience-Weltmeisterschaft in Lettland. 2025 erreichten wir den 3. Platz bei der VDH Deutschen Obedience-Meisterschaft.
2026 wurde ich mit Hattie Vize-Deutsche Meisterin und sie wurde als Reservestarterin für das Team Germany bei der Weltmeisterschaft in Schweden nominiert.
Mit Kazz durfte ich 2026 erneut bei der Weltmeisterschaft starten. Wir erreichten in der Vorrunde den 3. Platz der Tageswertung, qualifizierten uns für das Finale und belegten dort Platz 8.
In der Gesamtwertung aller Starter erreichten wir Platz 4.
Natürlich freue ich mich sehr über diese Ergebnisse. Was mich aber mindestens genauso begeistert, ist der Weg dorthin: das gemeinsame Lernen, die kleinen Fortschritte, das Tüfteln an Übungen und die Entwicklung, die man als Team durchläuft.
Genau das macht Obedience für mich zu einer solchen Leidenschaft.
Mein Weg zur Hundetrainerin
Über viele Jahre habe ich zahlreiche Seminare bei nationalen und internationalen Trainern besucht und mich intensiv mit Lernverhalten, Trainingsaufbau und positiver Verstärkung beschäftigt.
2020 entschloss ich mich schließlich, mein Wissen und meine Begeisterung auch an andere Menschen weiterzugeben.
Ich begann meine Ausbildung zur Hundetrainerin beim Pfötchenhof Pfalz, die ich im Sommer 2021 erfolgreich abschloss. Besonders wichtig war mir dabei, dass die Ausbildung auf positiver Verstärkung und einem freundlichen, respektvollen Umgang zwischen Mensch und Hund basiert.
Seitdem bilde ich mich kontinuierlich weiter, probiere Neues aus, hinterfrage Trainingsansätze und freue mich über jede Gelegenheit, dazuzulernen.
Was mich am Training begeistert
Mich fasziniert nicht nur, was Hunde lernen können, sondern vor allem, wie sie lernen.
Ich liebe es, Trainingspläne zu erstellen, Übungen in kleine, verständliche Schritte zu zerlegen und mich mit den Details auseinanderzusetzen.
Gleichzeitig weiß ich, dass ein Trainingsplan nicht immer so funktioniert, wie man es sich am Schreibtisch vorgestellt hat. Manchmal braucht es eine spontane Veränderung, eine andere Idee oder einfach einen Schritt zurück.
Deshalb ist es mir wichtig, genau hinzuschauen, flexibel zu bleiben und das Training an den jeweiligen Hund anzupassen.
Neben Obedience liegt mir auch Medical Training besonders am Herzen. Hier zeigt sich für mich auf eine ganz andere Weise, wie wertvoll ein gut durchdachter Trainingsaufbau ist und wie viel wir erreichen können, wenn Hunde lernen, freiwillig und vertrauensvoll mit uns zusammenzuarbeiten.
Meine Trainingsphilosophie
Ich möchte nicht einfach nur zeigen, wie eine bestimmte Übung funktioniert. Mir ist wichtig, dass Menschen verstehen, warum wir etwas auf eine bestimmte Weise trainieren und welche Lernprozesse dahinterstecken.
Denn mit diesem Verständnis wird es möglich, Training selbstständig zu gestalten, Schwierigkeiten zu erkennen und passende Lösungen zu entwickeln.
Ich freue mich besonders über Menschen, die neugierig sind, Fragen stellen, sich mit dem Lernverhalten ihres Hundes beschäftigen und bereit sind, Zeit und Gedanken in gutes Training zu investieren.
Dabei muss nicht jeder große sportliche Ziele verfolgen. Entscheidend ist für mich die Freude daran, gemeinsam mit seinem Hund zu lernen und sich weiterzuentwickeln.
Mein persönliches Ziel ist dabei über all die Jahre gleich geblieben:
Immer eine bessere Trainerin zu werden.
Neues Wissen aufsaugen, Dinge hinterfragen, ausprobieren, dazulernen – und diese Begeisterung an andere Mensch-Hund-Teams weitergeben.
Denn am Ende zählt für mich nicht nur, was ein Hund gelernt hat, sondern auch, wie wir gemeinsam dorthin gekommen sind.


